Abbazia di Pomposa
Auf dem Weg zum Fischfest machen wir noch an der Abtei Abbazia von Pomposa halt. Sie gilt als Meisterwerk der romanischen Baukunst in der Provinz Ferrara. Die gut erhaltene Kirche mit dem fast 50 m hohen Glockenturm sowie die angrenzenden Gebaeude, die schon im 6. bis 7. Jhdt. angelegt wurden, bestechen durch ihre wunderschoene Einfachheit.
Die Mauern aus rotem und gelbem Backstein sind mit sehr wenigen Dekorationen aus Marmor, Tuffstein, Terrakotta und Keramik verziert.
Die Abteikirche ist mit wundervollen Fresken ausgeschmueckt, die im 14. Jhdt. von Malern aus Bologna geschaffen wurden. Pomposa war eine beruehmte Pilgerstation und ein Ort der Kultur. Der Dichter Dante und auch der alte Barbarossa sind einige der Prominenten, die ab und zu vorbeigeschaut haben. Das allgemeine Fotografierverbot habe ich (trotz staendigen Murrens von Michi) wieder einmal ignoriert. Aber ich habe diesmal keinen Blitz verwendet.
Die gesamte Anlage ist ueberaus gepflegt und auch heute noch sehr gut besucht.
Reis gedeiht im Podelta auf den urbar gemachten Laendereien opitmal. Im August dreht sich an den sogenannten Reistagen alles um den Reis. Wir machen uns aber auf, um zum Fisch zu gelangen.
